13. März 2023
von Wolfgang Ruch
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Bankgeschäfte: Big Brother is watching you

Banken verstehen manchmal einfach keinen Spaß. Vor einigen Jahren hat ein Bankkunde in den Verwendungszweck seiner Überweisung „für waffenfähiges Plutonium“ geschrieben.
Als Reaktion wurde ihm umgehend die Bankverbindung gekündigt. Dieser Brief geht gerade viral durchs Netz.

Viele hielten dieses Schreiben für eine Fälschung und daher gibt es leider Nachahmer, die sich auch einen Spaß machen wollten und selber eine Überweisung mit dem Verwendungszweck „Waffenfähiges Plutonium 75 GBP und Differenz der Kosten vorher“ an einen Freund überwiesen. Die Reaktion kam prompt. Die Bank kündigt mit Frist von 3 Monaten die Bankverbindung vollständig.
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8. März 2023
von Wolfgang Ruch
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Geld oder Leben? Wissenswertes… rund um Geld und Gold

Geld oder LebenDas Wort GELD ist abgeleitet vom germanischen Wort GELDAN, das sowohl das Entrichten von Opfergaben bei heidnischen Festen wie auch die Zahlung von Strafgeldern oder von Steuern bedeutet.

Unser Begriff MONETEN ist im 18. Jahrhundert aus der Studentensprache hervorgegangen. Seinen Ursprung aber haben die Moneten, wie auch das englische „money“ und das französische „monnaie“ von dem Beinamen „Moneta“ der römischen Göttin Juno.

Als 390 v. Chr. die Gallier in einem Überraschungsangriff das Capitol erobern wollten, verhinderten dies die heiligen Gänse der Göttin Juno durch ihr aufgeregtes Geschnatter. Als Dank dafür gaben die Römer ihrer Juno den Beinamen Moneta. Dieser Name ging dann über auf die nahe dem Tempel liegende Münzstätte „ad moneta“.

5. März 2023
von Wolfgang Ruch
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„Weltsparen“ eine sinnvolle Plattform für Festgeld?

Die Zinsen steigen langsam wieder in Deutschland, hängen aber bei vielen Banken noch immer den Erhöhungen von Darlehenszinsen hinterher. So machen einzelne Banken inzwischen „Lockangebote“ oder „Kundenwerbeangebote“ von über 2% für das Tagesgeld (meistens jedoch auf bestimmte Summen begrenzt und nur für einen bestimmten Zeitraum von einigen Monaten), um neue Kunden zu gewinnen.

Wer im Internet recherchiert, findet verschiedene sehr attraktive Angebote für Tages- und Festgeld. Aber Achtung!!!  immer auf das Thema Einlagensicherung achten…  Hier mein Blogbeitrag zum Thema Einlagensicherung.
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3. März 2023
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutz: Leistungsfall zum Versicherungsrecht

Die Auxilia Versicherung, ein reiner Rechtsschutzversicherer, informiert regelmäßig über verschiedene Rechtsschutzfälle aus der Praxis. Kürzlich erhielt ich folgendes Beispiel:

Schwerer Schicksalsschlag

Hubertus G. ist ein lebenslustiger, rüstiger älterer Mann. Er trifft sich gerne mit seinen Freunden und macht Ausflüge und Reisen mit seiner Frau.

Eines Tages ist er auf regennasser Fahrbahn mit seinem Auto unterwegs. Trotz angepasster Fahrweise kommt er von der Fahrbahn ab.

Der Unfall führt zu einem längeren Krankenhausaufenthalt und anschließenden dauerhaften körperlichen Problemen.
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28. Februar 2023
von Wolfgang Ruch
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Gold – die völlig überschätzte Geldanlage

Degussa Goldbarren 2-2014 Immer wieder höre ich von Kunden, dass sie an das Geldsystem nicht glauben und ihre Ersparnisse lieber in Goldbarren oder Goldmünzen anlegen möchten. Zugegeben, die Rendite in den Jahren 2001 bis 2011 war überwältigend und wer auf das richtige Pferd gesetzt hatte, konnte sein Geld verfünffachen. Allerdings ist der Goldpreis von 2011 bis heute auch mal wieder um ca. 40% gefallen. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass Gold keine Zinsen abwirft und über die letzten 20 Jahre, mit allen Hochs und Tiefs eine durchschnittliche Rendite von ca. 6% erzielt hat. Also nichts wirklich weltbewegendes, sondern eine normale Rendite, die auch noch vom Verhältnis Dollar/Euro beeinflusst wird.

Die in den täglichen Nachrichten genannten Goldpreise beziehen sich auf die Standard-Goldbarren („Good-Delivery-Barren“) von 400 Feinunzen = 12,44 kg und kosten aktuell ca. 420.000,- Euro pro Barren. Also nichts für den Kleinanleger. Weiterlesen →

22. Februar 2023
von Wolfgang Ruch
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Falschgeld – die wichtigsten Tipps zur Erkennung gefälschter Banknoten

Falschgeld - Quelle Bundesverband deutscher BankenSchauen Sie genau hin, wenn Sie an der Supermarktkasse, im Restaurant oder an der Tankstelle einen 20- oder 50-Euro-Schein zurückbekommen. Laut Bundesbank ist die Zahl der gefälschten Banknoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Im 1. Halbjahr 2021 wurden 454 000 Fälschungen aus dem Verkehr gezogen, im gleichen Zeitraum 2020 waren es noch 313 000. Bei 86 % der Fälschungen handelt es sich um 20-€- und 50-€-Banknoten. Trotz allem gilt der Euro als äußerst fälschungssichere Währung. Nicht zuletzt sind die neuen Banknoten aus der Europa-Serie (der neue Zwanziger mit Sichtfenster kommt im Herbst) wegen ihrer Lackierung und ihrer vermehrten Sicherheitsmerkmale besonders schwer nachzumachen.
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5. Februar 2023
von Wolfgang Ruch
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Pflegerente oder Pflegetagegeld – worin liegt der Unterschied?

Es ist eine Frage der eigenen Philosophie, für welche der beiden Varianten sich der Kunde entscheidet. Um möglichst objektiv und durch einige gezielte Fragen die richtige Entscheidung zu erreichen, möchte ich Ihnen heute kurz die wichtigsten Unterschiede aufzeigen. Eine weitere Orientierung gibt Ihnen die beigefügte Tabelle.

Beide Varianten haben als oberstes Ziel, möglichst beitragsstabil die Ausfinanzierung des Schutzes zu gewährleisten – beim Pflegetagegeld bedeutet dies jedoch, dass Beiträge lebenslang gezahlt werden. Im Gegensatz dazu ist bei einer Pflegerente je nach Tarif ab einem gewissen Alter eine Ausfinanzierung erreicht – oder die Absicherung erfolgt durch einen Einmalbeitrag.

Vorteil für die Pflegerente ist dann wiederum, dass das eingezahlte und/oder angesparte Kapital Überschüsse und Rückstellungen erwirtschaftet, die zum einen für die Beitragsstabilität und zum zweiten im Risikofall für ein Mehr an Rente sorgen – der nicht verbrauchte Rest wird vererbt. Bei der Pflegerente wird ein Rückkaufswert dargestellt – ein Pflegetagegeld ist eine reine Risikoabsicherung. Dadurch sind die Beiträge in jungen Jahren wesentlich günstiger als die für eine Pflegerente.
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4. Februar 2023
von Wolfgang Ruch
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Haftpflicht – Von der Haftung der Bediensteten im öffentlichen Dienst

Beamte brauchen eine Diensthaftpflicht. Das weiß man doch…! Und Angestellte im öffentlichen dienst auch – das wissen dann schon weniger… und dann wird noch der Begriff „Amtshaftpflicht“ von manchen verwendet – und da nicht jeder dasselbe damit meint, wird die Sache nicht eben einfacher.
Um hier einmal etwas Klarheit zu verschaffen, möchte ich gerne etwas weiter ausholen und einen kleinen Abstecher in die Grundlagen machen.

Die Haftung des Beamten

Beginnen wir mit der Haftung des Beamten, die auch für die Haftung der Angestellten und Arbeitet im öffentlichen Dienst Grundlage ist.

Die Haftung des Beamten ergibt sich im Wesentlichen aus diesen Gesetzesparagraphen:

§ 78 Abs. 1 Bundesbeamtengesetz: „Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder grob fahrlässig die ihm obliegenden Pflichten, so hat er dem Dienstherrn, dessen Aufgaben er wahrgenommen hat, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Haben mehrere Beamte gemeinsam den Schaden verursacht, so haften sie als Gesamtschuldner.“
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31. Januar 2023
von Wolfgang Ruch
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Rechtsschutzversicherung – Warum werden meine Prämien immer höher???

Wer seit Jahren seine Rechtsschutzversicherung bei einem Anbieter hat, erhält regelmäßig die Information zu einer Prämienerhöhung, obwohl die Leistungen gar nicht besser werden.

Immer dann erreichen mich viele Anrufe und e-mails von besorgten Kunden, ob das denn alles seine Richtigkeit hat. Ein kurzes „ja“ hilft da nicht weiter und daher möchte ich an dieser Stelle einmal ausführlich auf dieses Phänomen eingehen und es erläutern:

Versichert sind in der Rechtsschutzversicherung, je nach abgeschlossenen Tarif, bestimmte Leistungen. Die Kosten für Anwälte und Gericht berechnen sich nach dem Streitwert. Je größer der Streitwert, desto höher die Kosten, obwohl der Aufwand nicht unbedingt größer ist.
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