Das deutsche Steuerrecht bildet das Rückgrat der staatlichen Finanzierung. Dabei stehen dem Gesetzgeber jedoch gewisse Grenzen gegenüber, welche regelmäßig durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Gerade bei Kapitalerträgen und Vermögen wird immer wieder über die Rechtmäßigkeit und Angemessenheit der Steuererhebung gestritten. Vergangene Urteile zeigen, dass nicht jede Form der Besteuerung den verfassungsrechtlichen Anforderungen entspricht und häufig Anpassungen nötig sind, um eine faire und kontrollierbare Steuererhebung sicherzustellen.
Kapitalertragsteuer: Warum die Ehrlichen oft benachteiligt waren
In der heutigen Zeit erscheint es selbstverständlich, dass Einkünfte aus Zinsen und Gewinnen durch den Verkauf von Aktien besteuert werden. Tatsächlich zieht die Bank die sogenannte Kapitalertragsteuer direkt bei der Auszahlung ab und führt diese ans Finanzamt ab. Doch das war nicht immer so: Früher gab es erhebliche Defizite in der Kontrolle dieser Kapitalerträge.
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