13. Dezember 2018
von Wolfgang Ruch
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Vorabbesteuerung von Investmentfonds

Die Investmentsteuerreform ist vor 1 Jahr zum 1.1.2018 in Kraft getreten und hat u.a. dafür gesorgt, das die steuerfreien Investmentfonds (Altbestand von vor 2009) ihren Steuervorteil verlieren (Hier habe ich darüber berichtet).

Mit der Investmentsteuerreform wurde auch die Vorabpauschale auf die Wertentwicklung thesaurierender oder teilweise ausschüttender Fonds eingeführt. Diese wird zum 2. Januar 2019 erstmals angewendet und wird bei vielen Fondsanlegern zu Abbuchungen wegen „Fondsbesteuerung“ auf dem Giro- oder Verrechnungskonto führen.

Der Bundesverband Investment (BVI) hat ein Erklärvideo zum Thema bereitgestellt
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13. Dezember 2018
von Wolfgang Ruch
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Neue Beitragsbemessungsgrenze in der GKV für 2019

Wie fast jährlich ändern sich die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Zahlen wurden kürzlich aus dem Referentenentwurf veröffentlicht und werden zum Jahresende von Kabinett verabschiedet:

Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 2019: 54.450,- Euro (4.537,50 € mtl.)

Jahresarbeitsentgeltgrenze in der GKV 2019: 60.750,- Euro (5.062,50 € mtl.)

Nur, was heißt das für den einzelnen?

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze trennt die Pflichtversicherten von den Freiwillig Versicherten. Wer weniger als 60.750,- Euro im Jahr verdient wird in der Gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. So kann es auch in der PKV Versicherten passieren, dass sie in die GKV zurück müssen. Wer mehr als 60,750,- Euro im Jahr verdient, wechselt von der Pflichtversicherung in die freiwillige Versicherung und nur, wer freiwillig in der GKV versichert ist, kann sich befreien lassen und seinen Versicherungsschutz in einer PKV suchen.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in meinem passenden Video!
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10. November 2018
von Wolfgang Ruch
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EZB senkt den Zins und Immobiliendarlehen steigen???

Nada, null, zero. Egal, wie man es nennt. In Deutschland und Europa ist der Einlagenzins auf bisher völlig unvorstellbare 0,00% gesunken. Banken müssen für das „Parken“ ihrer Reserven bei der EZB (Europäischen Zentralbank) zukünftig 0,4% bezahlen. Die Rendite für Tagesgelder und Sparbücher haben nur noch homöopathische Zinsen, wenn überhaupt. Bei Zinsen oberhalb von 1% muss man sich inzwischen Fragen, ob dieses Produkt überhaupt seriös und sicher ist.

Gut werden jetzt all die denken, die eine Immobilie erwerben möchten. Ist der Anlagezins niedrig, ist auch der Darlehenszins niedrig. Prinzipiell richtig, nur leider ist diese Rechnung ohne die Banken…
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19. Oktober 2018
von Wolfgang Ruch
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Firmenjubiläum für Yvonne Porsch

Nicht nur unsere Kunden halten uns für viele Jahre die Treue, sondern auch die Mitarbeiter sind viele Jahre im Unternehmen tätig, sind Teil der Unternehmensfamilie oder schon fast „Inventar“…

Wir Danken Frau Porsch für ihre langjährige zuverlässige Mitarbeit im Unternehmen.

Wir haben das heute gebührend mit einem gemütlichen Brunch gefeiert und die langjährige Zusammenarbeit revuepassieren lassen.

Danke für die langjährige Mitarbeit
sagen
Brigitte Richter und Wolfgang Ruch

29. September 2018
von Wolfgang Ruch
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Vorsicht, Geldanlage! – Wie die eigentlich sicheren ETFs jetzt gefährlich werden

Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt, sagen Experten. Und dann sieht es für das Modeprodukt der heutigen Geldanlage zum Teil gar nicht gut aus: Börsengehandelte Fonds namens ETFs. „Plusminus“ zeigt, welche Gefahren mit „synthetischen“ ETFs einhergehen und wie man sie erkennen kann.

Zehn Jahre nach der Lehmann-Pleite und der danach folgenden Euro-Krise haben Sparer schon länger nichts mehr zu lachen: Die Zinsen sind niedriger als die Inflation. Wer Geld für das Alter zurücklegen will, muss mit Wertverlust rechnen. Wer dagegen in Aktien investiert, konnte sich in den letzen Jahren über große Kursgewinne freuen.

Hier geht es zum Videobeitrag von Plusminus zum Thema ETF

 

20. September 2018
von Wolfgang Ruch
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Steuern sparen mit dem Krankenkassenbeitrag zur PKV

Die Ausgaben für die freiwillige gesetzliche (GKV) oder die private Krankenversicherung (PKV) stellen mit mehreren hundert Euro jeden Monat einen der größten Posten in der Liste der festen Kosten dar. Dennoch kann es Sinn machen diese nicht nur monatlich, sondern weit im Voraus zu zahlen und damit mehrere Tausend Euro vorab an seinen Versicherer oder die Krankenkasse zu überweisen.

Ein ganz legaler Steuertick bring eine massive Ersparnis und daher um ein Vielfaches mehr als die derzeit mageren Zinsen bei Geldanlagen. Zudem ist es eine völlig risikolose Variante aus dem eigenen Geld etwas mehr zu machen.
Der Grund in dieser Möglichkeit liegt im Einkommensteuergesetz. Seit dem Jahr 2010 lassen sich die Beiträge für die Krankenversicherung teilweise von der Steuer absetzen bzw. werden als Sonderausgaben angesetzt. Dabei werden nicht 100% der Beiträge berücksichtigt, sondern je nach Vertrag etwas um die 70-80%, denn der Gesetzgeber lässt nur die Ausgaben steuermindernd zu, welche der so genannten Basisabsicherung entsprechen. Wer also Wahlleistungen für privatärztliche Behandlung versichert hat, der kann diese genau so wenig absetzen, wie Leistungen für Naturheilverfahren oder weitere Extras. Der Versicherer weist aber den Anteil des Beitrages extra aus, welcher der Basisabsicherung entspricht.
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28. Juli 2018
von Wolfgang Ruch
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Goldene Zitrone des Monats: Rechtsschutz – auch rückwirkend

Ohne Frage, jede Firma muss ein wenig Werbung und Marketing machen. Wenn dabei jedoch Produkte rauskommen, die für den Kunden völlig ungeeignet und viel zu teuer sind und dabei dem Kunden aufzeigen, er braucht sich jetzt ja noch nicht versichern, dass kann er ja schließlich noch später machen, wird die ganze Sache gefährlich…

Die ARAG Rechtsschutz schaltet aktuell folgende Fernsehspots:

Der ARAG Verkehrsrechtsschutz Sofort hilft rückwirkend!

https://youtu.be/axdNYzcWxd8

Schauen wir uns das Produkt doch einmal etwas genauer an:
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23. Juli 2018
von Wolfgang Ruch
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Baufinanzierung – Diba ändert Sondertilgungsregelung

Wer eine Immobilienfinanzierung für den Bau oder Kauf einer Immobilie aufnimmt, hat während der Zinsbindungsdauer keine Möglichkeit der Sondertilgung, außer sie wurde bei Vertragabschluss vereinbart!

Bisher sahen die Regelungen zur Sondertilgung bei der Diba wie folgt aus:

5% Sondertilgung der Darlehenssumme
1x jährlich (mind. 1.250,- Euro und max. 5%)
Nicht genutzte Sondertilgungen konnten nicht ins Folgejahr übertragen oder nachgeholt werden. Es gibt aber auch keine Verpflichtung zur Sondertilgung.
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24. Juni 2018
von Wolfgang Ruch
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Welche Gesetzliche Krankenkasse ist die Beste?

Nahezu 95 % aller Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. Für die Versicherten bedeutet dies, dass die Krankenkasse stets das bezahlt, was an ärztlichen Behandlungen notwendig und wirtschaftlich ist, unabhängig davon, welcher Beitrag bezahlt wird.

Neben den Pflichtleistungen gibt es einige Mehrleistungen, die die Krankenkassen im Rahmen Ihres gesetzlich eingeräumten Ermessensspielraumes selbst gestalten können. Diese Leistungen bezeichnet man auch als Satzungsleistungen, da sie in den einzelnen Satzungen der Krankenkassen niedergeschrieben werden müssen. Zu den Satzungsleistungen zählen u. a. ambulante Vorsorgekuren, die Gewährung erhöhter Zuschüsse für Rehabilitationskuren sowie die Kostenübernahme alternativer Heilmethoden und Zusatzimpfungen.
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20. Juni 2018
von Wolfgang Ruch
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Information zum Multi-Invest Global OP

Der im Jahr 2007 neu aufgelegt Fonds Multi-Invest Global OP sollte eine besser Variante des bereits 1999 aufgelegten Multi Invest OP werden. Seine Vergangenheitswerte waren sehr gut und das Fondsmanagement um Olaf-Johannes Eick waren mit ihrer quantitaven Fondssteuerung sehr gut.
Leider konnte dieses Konzept ab dem Jahr 2016 seine Erfolge nicht mehr zeigen und durch die Underperformace haben viele Anleger dem Fonds den Rücken zugekehrt. Zum Schluss (Juni 2018) hatte der Fonds nur noch ein Volumen von ca. 12 Mio Euro. Auch ich habe diesen Fonds nicht mehr aktiv in die Beratung einbezogen, ihn aber natürlich für die investierten Kunden weiter verfolgt.
Im Jahr 2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt. Kursgewinne sind ab diesem Zeitpunkt neben den Zinsen / Dividenden voll zu besteuern.
Was nun individuell, vor allem aus der steuerlichen Sicht am sinnvollsten ist (behalten oder verkaufen) sollte individuell abgestimmt werden.
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